Kältestarre

Das Substrat für die Kältestarre besteht bei uns aus Waldboden und Buchenlaub, was wir leicht feucht halten. Ein geeignetes Gefäß kann zum Beispiel die Gemüseschublade sein oder eine Spülschüssel. Bei der Suche nach dem Waldboden (Buchenwald) bitte auf Tierhinterlassenschaften und andere Verunreinigungen achten. Eventuell mal etwas tiefer in den Wald gehen für die Suche, wo Hunde nicht so leicht hinkommen.

Überwinterungshöhle

Die Kältestarre ist bei den meisten Neuligen in diesem Hobby ein brennendes Thema, wo es die größte Verunsicherung gibt etwas falsch zu machen. Eigentlich muss das nicht sein, denn mit ein paar Grundregeln geht alles gut.

1. Keine kranken Tiere in die Kältestarre 2. Ca 4 Wochen vorher kein Futter mehr reichen 3. lauwarme Bäder für die Darmentleerung sind hilfreich 4. Temperatur vorher schon stufenweise drosseln 5. Bei Verdacht auf Würmern frühzeitig beim Tierarzt zur Wurmkur das heißt bestimmt drei Monate vorher 6. Optimale Temperatur für die Überwinterung (3 bis 7 Grad ) plus 7. nicht zu trocken überwintern (Substrat feucht halten) 8. Frostfreie Plätze nehmen (Kühlschrank im Keller.) 9. Kleinere Tiere bis 200 Gramm ca. 4 bis 6 Wochen in die Kältestarre später auch bis zu 5 Monate 10. Alle drei Tage den Kühlschrank mal für den Luftaustausch öffnen 11. Nach der Zeit die Temperatur langsam steigern und nach ca. drei Tagen ins Terrarium bringen

Toni nach der Kältestarre

Die Höhle ist etwa einen Meter tief und komplett mit Draht ausgekleidet der natürlich miteinander verbunden ist. Zur Kältestarre wird die Höhle auch vorne durch eine Tür mit Draht geschlossen, wobei keine Lücken entstehen dürfen. Ratten und Mäuse können sich sehr dünn machen und passen durch den kleinsten Schlitz. Das ganze ist mit Waldboden und Buchenlaub aufgefüllt und von oben durchlässig für Regen. In dieser Höhle überwintern unsere großen Tiere zwischen 5 und 6 Monaten.

Wenn die Temperaturen ansteigen öffnen wir das Türchen und bald sind unsere großen Griechen wieder wach.